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Rückblick aufs Wochenende
Was war eigentlich so los, worüber sollte man in der neuen Woche so Bescheid wissen, um nicht beim Mittagessen still dazusitzen?
Markus Lanz hat die zweite “Wetten dass” Show abgeliefert. Dass darüber keine der großen Zeitungen großartig Worte verloren haben, spricht nach der ersten Kritikwelle dafür, dass man entweder nicht schon wieder meckern will, oder sich einfach mit Lanz abgefunden und die Sendung langsam abgeschrieben hat. Redet lieber auch nicht darüber, außer ihr habt Gutes über die einzelnen Wetten und Wettkandidaten zu sagen.
Sprecht stattdesssen lieber über den neuen Bondfilm Skyfall, der scheint sich wirklich zum Lieblingsfilm zu mausern und es gibt viele interessante Einsichten in das Drumherum. Katja Nicodemus hat die eigentliche Mutter von 007, nicht M, sondern Barbara Broccoli für Die Zeit interviewt. Und so erzählt sie, dass sie bei den Gesprächen ihrer Eltern wirklich glaubte, James Bond sei “eine Art Onkel, der weit weg lebt und ein sehr aufregendes Leben führt, uns aber leider nie besucht. Nicht einmal zu Weihnachten.” Die Bond-Geschäfte führen sie und ihr Halbbruder Michael G. Wilson übrigens schon seit 1996, dem Jahr in dem ihr Vater starb. Im Jahr davor während der Dreharbeiten zu Golden Eye hat er sie darauf vorberitet, die Verantwortung zu Übernehmen. Das umfangreiche Interview findet ihr hier.

Daniel Craig trägt ein zurückhaltendes graues Sakko mit dunkelblauer Krawatte und einem Hemd in Jeansblau (Bild via Video in Die Zeit)
Der offizielle Soundtrack zu Skyfall von Adele mit Text (zum Mitsingen) und in das Filmerlebnis-Zurückversetzen.
Wer jedoch nicht mehr über Bond reden möchte, aber noch keinen neuen aktuellen Lieblingsfilm gefunden hat, sollte sich mal den (Trailer zum) gerade erschienenen Film “Oh Boy” ansehen.
Was schenke ich zu Weihnachten? Ja, die Fragen um das Herrengedeck (Hemd, Krawatte, Socken) für ihn, Schmuck oder Kunst für sie, oder Bücher, Musik, Accessoires, oder Gutscheine zu Weihnachten müssen wir uns stellen. Im Lebensmittelhandel gibt es schon seit Wochen Spekulatius, Christstollen und Lebkuchen. Die Tage sind schon deutlich kürzer, die Uhr auf Winterzeit umgestellt. Die Temperaturen liegen teilweise schon um den Gefrierpunkt und an manchem Morgen riecht es nach Schnee. Das bedeutet, dass der Winter in Deutschland angekommen ist. Folgerichtig heißt es aber auch, dass Weihnachten, das Fest der besinnlichen Tage naht.
Eigentlich wollten wir dieses Jahr nicht wieder in letzter Sekunde am 24. Dezember mit den gestressten, im Geschenke-finden-müssen-Zwang Menschenmassen durch die Läden treiben. Deswegen möchten wir über die nächsten Wochen ein paar Inspirationen für schöne Geschenke bieten, die nicht ganz so üblich sind. Und vielleicht wollen wir dieses Jahr auch mal neben dem klassischen Geschenk eines schönen Schals für sie oder einer Krawatte für ihn (oder auch sie) neue Anlässe bieten, diese zu tragen? Und weil Erlebnisse auch mal etwas mehr Vorbereitungszeit verdienen ist der erste Vorschlag etwas, das zwar zu Weihnachten geschenkt, aber dann vielleicht schon nicht mehr zu haben ist: Ein besonderes Konzerterlebnis.
Klassische Musik begegnet uns überall: Im Radio, mit zeitgenössischem Tanz, mit elektronischer Musik, und viel zu oft vegessen wir es: im Kino. Dass die Musik, die uns Filme so emotional erleben lässt, vergessen wir aber oft, sobald wir das Kino verlassen. In den Charts finden sich Soundtracks auch eigentlich viel zu selten zwischen künstlich und mit viel Werbung verkaufsgetriebenem Pop-brei. (Bitte versteht mich nicht falsch, populäre Musik ist nicht unverdient populär, aber nicht alles was populär ist, ist auch originell).
Zurück zum Kino und klassischer Musik. Wie wäre es denn mal damit, das Kinoerlebnis, das durch Dolby Digital akustisch schon beeindruckend ist, noch direkter erlebt wird? Disney und Alegria machen dies möglich. Die mehrfach ausgezeichnete Filmmusik zum “Fluch der Karibik” ist live zu erleben.
Im Januar in Nürnberg und Salzburg, im Februar in Stuttgart, Hamburg und München, und dann noch in Hannover, Wien (im März) sowie Frankfurt und Köln (April).
Und dass dieses Erlebnis nicht nur akustisch, sondern auch optisch beeindruckend ist, beweist dieses Bild:
Da es bei Euren Lieben bestimmt jemanden gibt, die oder der den Film noch nicht (oft genug) gesehen hat oder eben mit besonderer musikalischer Begleitung neu erleben möchte, nehmt euch die Zeit, überlegt ob sich dieses Geschenk nicht mit einer kleinen Städtereise kombinieren und damit wunderbar zu Weihnachten 2011 schenken lässt.
Mehr Informationen und Karten gibt es hier.
Sonntags darf man sich ruhig mal Zeit nehmen, den Müßiggang einlegen und sich bei dem nicht so wirklich Sommer-Wetter auch mal einen Tag im Bett oder auf dem Sofa gemütlich machen. Ich folge dann einfach und zu gern den Pfaden, die meine Freunde und Bekannte mir im Internet andeuten, und finde dann click für click immer neue und amüsante Kreationen.
Heute brachte mich einer dieser Pfade auf den YouTube Kanal HISHEdotcom.
Hier haben die Comic Spezialisten einigen Filmen eigene Enden gegeben und diese in graphisch hochwertiger Manier realisiert. Wer also meint, der liebste Kinofilm könnte ein anderes ENde genommen haben, findet es vielleicht dabei.
Hier ist die Story von Terminator mit einer besonderen Wendung versehen worden:
Und dann ist einer der beliebtesten Filme, der (unbewiesener Weise) der schwarzen Krawatte zu neuer Beliebtheit verholfen hat: Matrix in der Version von How It Should Have Ended.
Ich wünsche einen angenehmen und entspannten Sonntag!

